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TOSKANA 2011  - Reisezeit 13.05. bis 21.05.2011

 

Urlaub, Urlaub, aber nur wohin......Hhhmm, mal sehen. Internetrecherche.... Und ja, da war es dann. Ein wunderschönes, altes toskanisches Steinhaus mitten in der Toskana. Um genau zu sein - Bagni di Lucca. Ja, das haben wir dann auch gleich gebucht. Aber 813 km an einem Tag? Nö, dachten wir uns. Da machen wir lieber einen kurzen Stopp, für eine Nacht. am Gardasee. Am 13.05. ging es dann los. Morgens um halb acht waren wir dann startklar. Der Himmel war trüb und regnerisch. Das war ja ein schöner erster Urlaubstag. Aber je näher wir dem Brenner kamen, desto schöner wurde das Wetter. Und nach dem Brenner?...Sonnenschein. Durch einen super Tipp einer Freundin, haben wir am Gardasee ein schönes Hotel gefunden, direkt am See und mit einem Ristorante. Die Zimmer, einfach aber sauber eingerichtet. Und der Preis: 85 EUR inkl. Frühstück pro Nacht. Was will man mehr? Zum See waren es genau 20 Meter. Dort angekommen, haben wir schnell das Auto ausgeladen und anschließend die Sonne und den Ausblick am See genossen. Abends haben wir dann "unser" Haus-Ristorante ausprobiert. Das Essen war wirklich sehr gut, allerdings der Nachtisch hat alles getoppt. Ich sage nur: Tiramisu!

 

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Auto weiter nach Bagni di Lucca. Laut unserem Navi mussten wir nur noch 2,5 Stunden Auto fahren. Allerdings hatte das Navi unseren Einkaufsstopp bei Montecatini Terme nicht eingeplant. Denn dort gibt es einen Ipercoop mit 51 Kassen. Noch Fragen? Wir waren 2 Stunden in diesem Einkaufszentrum :). Nach einem Blick auf die Uhr mussten wir uns dann a bisserl beeilen, um den Termin mit unseren Vermietern (hier war 16:00 Uhr angedacht) nicht zu verpassen. Na, das haben wir gerade noch geschafft.

 

Nu ja, um genau zu sein, war das Haus nicht ganz in Bagni di Lucca, sondern in Granaiola. Ein kleines Bergdorf, dass zur Gemeinde Bagni di Lucca gehört. Und wenn ich Bergdorf sage, dann meine ich auch Bergdorf. Denn: von Bagni aus mussten wir mit dem Auto noch ca 3 km den Berg hochfahren. Klingt ganz entspannt - war es aber nicht. Na ja, zumindest für mich war es das nicht. So viele Serpentinen, die Straße so eng, das kaum ein zweites Auto Platz hat. Andy hatte dabei viel Spaß. Na logo, Serpentinen ausfahren und mich als Beifahrer vergessen. Oben angekommen, war ich etwas blass um die Nase. Aber auch daran habe ich mich nach ein paar Tagen gewöhnt. Klar, runter ging es immer sehr schnell ;)

 

In Granaiola angekommen, mussten wir unser Auto auf dem Parkplatz abstellen und unser ganzes Gepäck bis zum Haus tragen. Warum? Die Straße oder eher gesagt der Weg war so eng, da kam kein Auto durch. Zu Glück nur 150 Meter, aber danach waren wir geschafft. Im übrigen überlegt man sich bei einem Einkauf dann schon, wie viel man einkauft. Es musste ja wieder alles geschleppt werden.

 

Unser kleines Häuschen entpuppte sich als wunderschönes, altes toskanisches Reihenhaus, direkt am Berg. 120 m2, 3 Schlafzimmer, 2 Bäder, eine Küche, ein Essbereich und ein "Salone" (den haben wir nur nie genutzt). Zwei Highlights waren die atemberaubende Dachterrasse und eine Waschmaschine! Eine Waschmaschine ist schon Gold wert. Von der Dachterrasse aus hatten wir einen traumhaften Blick auf "unser" Bagni di Lucca und das ganze andere "Unterland".

 

Um nicht ganz ausschweifend zu werden, werden wir nur einen kleinen Teil aus unserem "Urlaubstagebuch" hier abbilden. Wobei gesagt werden muss, es spiegelt nur einen kleinen Teil wieder, was wir erlebt haben....

 

An unserem ersten Urlaubstag sind wir dann mal nach Ligurien gefahren. War ja nur eine Stunde Fahrt bis nach Portovénere. Dort haben wir uns am Hafen in der Sonne einen Cappuccino, für nur 2 EUR/Tasse, gegönnt und den Blick einfach mal schweifen lassen. Portovénere hat einen schönen Hafen, eine schön verwinkelte und gemütliche Altstadt und eine Burg. Von der Burg aus gelangt man über ein paar Felsen bis fast ins Meer. Ein gigantischer Blick.

 

Am zweiten Tag haben wir mehrere Stepps gemacht. Pisa, Tirrénia und Calambrone. In Pisa haben wir uns erst mal davon überzeugt, das der Turm auch wirklich schief ist :) . Allerdings sind dort Massen von Menschen. Am Besten geht man zur Mittagszeit. Da sind die meisten Touristen mit dem Essen in den umliegenden Restaurants beschäftigt und es wird um den Turm herum merklich ruhiger. In Tirrénia und Calambrone haben wir dann unsere Zehen in den Sand gegraben. Bisserl windig war’s ja schon am Meer, aber trotzdem sehr schön. Ein paar Muscheln als Andenken gesammelt und dann sind wir auch schon wieder gemütlich heimgegondelt. Nach dem Abendessen (und wir haben wirklich gut gekocht, vor allem mit viiiiiiel Knoblauch) haben wir "unserer" kleinen Bar, in Bagni di Lucca, noch nen Besuch auf einen Absacker abgestattet. Ich sage nur Becks und Prosecco Aperol ;) .

 

Am dritten Tag haben wir uns morgens etwas Zeit gelassen, ausgiebig gefrühstückt und dann erst mal die Waschmaschine in Beschlag genommen. Mittags sind wir dann zur "Grotta del Vento" und zum Kloster "Eremi di Calómini" aufgebrochen. Bei der Grotte angekommen habe uns dann für die einstündige Tour entschieden. Wobei im Nachhinein gesagt werden muss, wir hätten besser die zweistündige oder dreistündige Tour gemacht. Gerade als es mehr als interessant wurde, mussten wir auch schon wieder zurück. Danach sind wir a bisserl durch die Berge gekurvt. Ich sage gekurvt, denn das waren wirklich nur ganz kleine und enge Straßen. Und es ging dort ganz schön weit ins Tal runter. Nach ca 15 km hatten wir dann auch das Kloster erreicht. Sagenhaft. Ein Bergkloster. Ein Drittel ist sichtbar aus dem Berg herausgebaut, zwei Drittel befinden sich im Berg. Einzigartig.

Als wir dann gegen 17:00 Uhr wieder in unserem "Häuschen" angekommen sind, haben wir es uns erst mal auf der Dachterrasse mit einem leckern Kaffee gemütlich gemacht. Und wie immer: auch an diesem Abend haben wir wieder sehr lecker gekocht. Ein kleiner Auszug:.....Spaghetti mit Zucchini, Zwiebel, Tomaten, viel Knoblauch und dazu einen leckern trockenen, kalten Weißwein. Nu war der Bauch auch voll und wir langsam müde.

 

Am vierten Tag war unser absoluter FAULI-TAG. Wir sind erst gegen Mittag aufgestanden. Nach einem kleinen Frühstück haben wir den Mittag und früher Nachmittag auf unserer Dachterrasse in der Sonne verbracht. Einfach mal relaxen und Sonnenbaden. Hhmmm - war das gemütlich. Gegen 16:00 Uhr haben wir uns dann doch noch aufgerafft und sind nach Barga gefahren. Ein nettes kleines Bergdorf mit einem herrlichen Panoramablick. Oberhalb von Barga gibt es einen "Dom". Von hier aus hat man die beste Aussicht. Der Rundgang durch das "obere" Dorf dauerte 1 Stunde. Von dort aus, wieder auf dem Heimweg, haben wir in Bagni noch angehalten, um auf dem Dorfplatz ein super leckeres Gelato zu essen. Himbeer ist nur zu empfehlen.

 

Am fünften Tag haben wir Lucca besichtigt. Nun sei gesagt, ich war ja schon öfters dort. Ich mag dort das "Amphitheater". Und jedes Mal suche ich es aufs neue. Klar, wir haben’s gefunden und dort erst mal nen leckern Cappu getrunken. Auf dem Turm und im Dom waren wir auch. Zum Schluss sind wir auf der Stadtmauer entlang bis zum Parkplatz gelaufen. Nach Lucca sind wir nach Montecatini Alto gefahren. Ein nettes kleines Dörfchen. Eine Zahnradbahn fährt hier in sieben Minuten von Montecatini Terme nach Montecatini Alto. In Alto angekommen habt uns der Hunger geplagt. hhmm, was lag da näher als ein "Fettunta Prosciutto" und ein "Fettunta Pomodoro e Mozzarella" zu essen. Natürlich mit viel Knoblauch.

 

Am sechsten Tag haben wir ordentlich ausgeschlafen, Haus geputzt und alles schon verpackt, da es einen Tag später in der früh, schon wieder nach Hause ging. Allerdings haben wir den letzten Abend wie folgt ausklingen lassen: In Bagni di Lucca gibt es eine kleiner, preiswerte Ristorante. Hier haben wir ordentlich zu geschlagen.  Antipasti Toskana, Rind in Balsamicosauce, Kalb in Weißweinsauce, gemischter Salat und viel Wein.

 

Am Samstag Vormittag mussten wir dann leider wieder die Schlüssel an unsere Vermieter abgeben.

Fazit: Es war ein rundherum gelungener, gemütlicher, entspannter und mit vielen Sightseeings gespickter Urlaub. 

 

   Kurz: SUPER!

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